Ein Doppelstabmattenzaun besteht aus wenigen Bauteilen: Matten, Pfosten mit Abdeckleisten, gegebenenfalls Toren und Sichtschutz. Wenn Sie den Verlauf sauber aufmessen, lässt sich der Bedarf genau bestimmen.
1. Skizze anfertigen
Zeichnen Sie Ihr Grundstück grob von oben und tragen Sie ein, wo der Zaun verlaufen soll. Markieren Sie jede Ecke und jede Stelle, an der ein Tor sitzen soll. Diese Skizze können Sie später einfach fotografieren und mit Ihrer Anfrage hochladen.
2. Jede gerade Seite messen
Messen Sie jede gerade Zaunseite von Ecke zu Ecke bzw. bis zum Tor. Die Torbreite messen Sie separat. Runden Sie lieber großzügig – eine zu lange Matte lässt sich kürzen, eine fehlende Matte nicht herbeizaubern.
3. Matten berechnen
Eine Matte ist ca. 2,50 m breit. Teilen Sie jede Seitenlänge durch 2,5 und runden Sie auf: 11 m ergeben 4,4 – also 5 Matten. Rechnen Sie jede Seite einzeln, denn an jeder Ecke beginnt eine neue Matte.
4. Pfosten berechnen
Für eine einzelne gerade Strecke gilt: Matten + 1. Bei mehreren Seiten teilen sich zwei Seiten den Eckpfosten. Ein geschlossener Zaun rundum braucht genauso viele Pfosten wie Matten.
5. Höhe wählen
Die Mattenhöhe bestimmt die Pfostenlänge: Weil die Pfosten einbetoniert werden, sind sie deutlich länger als die Matte. Hilfe bei der Höhenwahl finden Sie im Beitrag Die richtige Zaunhöhe finden.
6. Gefälle beachten
Am Hang werden die Matten stufenweise versetzt montiert – jede Matte bleibt waagerecht, die Stufe entsteht am Pfosten. Bei starkem Gefälle werden die Pfosten etwas länger. Notieren Sie den Höhenunterschied oder schicken Sie uns ein Foto.
7. Fundamente
Ein Punktfundament pro Pfosten genügt in der Regel. Als Richtwert rechnen viele mit etwa zwei Säcken Fertigbeton à 25 kg je Pfosten; bei hohen Zäunen, losem Boden oder Sichtschutz mit Winddruck entsprechend mehr.
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